Antwort
Respekt und Achtsamkeit lassen sich politisch fördern, wenn wir auf Dialog und Zusammenarbeit setzen, anstatt auf Belehrung und Finger Pointing. Wir brauchen ehrliche Gespräche, um tief verwurzelte Strukturen und Denkweisen aufzubrechen und neue, noch abstraktere Ideen umzusetzen.
Wir können beispielsweise in unseren Schulen ansetzen, Respekt und Achtsamkeit zum festen Bestandteil des Unterrichts machen und Kindern Werkzeuge an die Hand geben, die sie zu empathischen, verantwortungsvollen Erwachsenen werden lassen. Auch in der Arbeitswelt können wir Standards für respektvolle Kommunikation setzen, eine Unternehmenskultur fördern, in der Vielfalt als Bereicherung gesehen wird, und Führungskräfte schulen, sensibel und achtsam zu agieren.
Die Politik kann eine Vorbildrolle übernehmen, indem sie zeigt, wie respektvolle Kommunikation im öffentlichen Diskurs aussieht. Und gleichzeitig kann sie mit Programmen, Kampagnen und gesetzlichen Rahmenbedingungen ein Fundament schaffen, auf dem Respekt und Achtsamkeit wachsen können – in unserer Sprache, in unserem Handeln und in unserer Haltung.